Ich darf so bleiben, wie ich bin.

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Sich mutig authentisch zeigen.
Meinen erste Zigarette habe ich geraucht um dazu zu gehören, mit dabei zu sein, bei den „Großen“. Eine von „Ihnen“ wollte ich sein. Es schmeckte widerlich, fürchterlich und ekelig, aber die andern waren „so cool“ und ich wollte einfach nur mit dabei sein. Sie signalisierten mir deutlich, wenn du nicht rauchst kannst du zu den Kleinen da drüben wieder in den Sandkasten gehen.

Und ich machte es, nach anfänglichen Husten, das missachten mit ein paar Sprüchen von der Seite beurteilt würde, war ich dabei. ICH gehörte dazu. Und fühlte mich cool? Vielleicht kurz, aber trotzdem zog ich es durch. Wer groß war, der rauchte … wer nicht, der war raus. Ich akzeptierte die Spielregeln. Was nicht dazu zu gehören bedeutete, die Zigarre kannte ich …

Und zapp, angeschnallt, und ehe du dir richtig bewusst wirst was du da tust, geht es noch einmal vorwärts und dann die Fahrt noch mal zurück. Noch einmal einsteigen bitte …
Wer gibt eigentlich vor in welche Richtung die Fahrt geht? Hallo, ähh … Entschuldigung, ich ähh … möchte was dazu sagen. Ähhh ich denke …
Zu spät. Ich bin raus und ärgere mich die ganze Fahrt darüber, was ich hätte machen sollen, was sagen sollen und, und und ….

Wie oft schluckst du, weil du was anderes denkst?
Wie oft denkst du darüber nach, was die anderen denken?
Was befürchtest du was passiert, wenn du anderer Meinung bist?

Ich bin hier, ich bin jetzt. Es darf zwei, drei, vier, fünf… Meinungen zu etwas geben,
und jede davon ist ok! Ich möchte nicht geliebt werden für etwas was ich nicht bin, wer ich nicht bin…. Mutig trete ich hervor und zeige mich in all meiner Größe und Schönheit, mit all meinen Ecken und Kanten.
Ja, ich bin nicht perfekt. Ja, ich bin nicht pflegeleicht und ja, ich kann es nicht allen Recht machen. Aber genau das macht mich aus. Eben ein kleiner bunter Drops, herrlich prickelnd und erfrischend, der manchmal vielleicht auch sauer schmeckt ; )
Sonne dich in dir.
Alles Liebe
LouLou

Was mir hilft Authentisch zu sein?
– In verschiedenen Rollen darf ich unterschiedlich sein.
– In den unterschiedlichen Situationen teste ich „authentisch sein“ aus.
– Ich bleib meinen Werten treu. Wie verhalte ich mich wirklich nach mir?
– Was befürchte ich was passiert wenn ich sage was ich denke?
– Was würde im schlimmsten Fall passieren?
– Ich frage mich: ist es das wert dafür anders zu sein?
– Wie fühle ich mich gut?
– Wie wichtig ist mir was?
– Was wollte ich schon immer konkret sagen oder tun, um authentischer zu sein?
– Ich darf meine Emotionen zeigen und spreche Gefühle offen an.

Ich bin ok, so wie ich bin. Ich darf jederzeit sagen was ich denke.

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