Ich mache was ich will

Ich mache was ich will

Heute tanze ich nach meiner Pfeife! Ich mache was ich will, darf ich das? Bin ich frech, wenn ich mache was ich will? Bin ich unartig, wenn ich vorher überlege ob mir das jetzt gut tut. Bin ich wild und rotzig, wenn einfach mal so NEIN sage. Nein, das passt gerade nicht. Nein, geht leider nicht, ich habe keinen Termin frei oder da habe ich schon etwas geplant. Und ist das was ich plane im Gegensatz zu der Aufgabe des anderen unwichtig, klein und eigennützig, obwohl es mir Spaß und Freude macht? Darf man etwas für sich machen ohne egoistisch zu sein?

Kann ich sagen, nööö du ich habe meinen Tag schon andres geplant?

Vielleicht ein anderes mal, etwas früher, nicht so bestimmt, können wir das nächste Mal vorher darüber sprechen… Bin ich, wenn ich so was mache frech, ungezogen, selbstsüchtig, ja gar rücksichtslos …

Wo kann und darf ich meine Grenzen setzten?
Und kann ich das nicht einfach so machen?
Wie es mir passt?

Reichst du einen kleinen Finger, ist die Hand und meist auch der Arm ab. Das scheint sich gefühlt die andere Seite zu sagen und nimmt nur noch ungefragt, reichlich, selbstverständlich… die macht das schon …
und trottet egozentrisch weiter dahin.

Und ich?

Ich plane um, schieben da noch etwas mit hinein, erledige da schnell noch was mit, höre da gerade noch zu, nehmen mir Zeit für … nur nicht für mich. Nur nicht für mich, für meine Gedanken, für meine Wünsche,
für … es muss ja gar nichts dahinter stehen, einfach Zeit für mich.
Es ist gut für dich und wenn es gut für dich ist ist es auch automatisch gut für die andern, du kannst nur geben was du aufgetankt in dir hast ; )

Es braucht keine Begründung, wenn ich mir Zeit für mich nehme.
So, isses.

Ich mache was ich will. Ich kann mir Zeit nehmen, einfach so, für mich, den paar Minuten, ein-zwei Stündchen, den ganzen Tag, einfach nur nach meiner Pfeife tanzen. Und mal ehrlich, das ist doch schon wahrlich schwierig genug. Mal links, mal rechts, ach das kann ich da nicht liegen lassen, nehme ich grade noch mal mit … ; ) Nur nicht aus dem Takt kommen Mädels ; )

ME-Time ist zu jederzeit erlaubt

Und gerade dann darf etwas liegen bleiben, wenn der Ruf danach am größten ist.
Wo wolltest du schon lange mal Nein zu sagen?
Wo sagst du heute einfach mal nein?
Pfeife raus und los. Nein, nein, nein, nein … tut mir leid das geht gerade nicht. Nein, nein, nein, passt leider gerade gar nicht rein … leider nein, nein, nein … gerne ein anders mal. Und ja, ja, ja ja … es ist erlaubt.
Heute tanze ich nach meiner Pfeife und spiele laut mein Lieblingslied. Es darf sein. Du darfst sein.
Tanke dein Licht auf, bring deinen Stern zum Leuchten
LouLou

Was kann helfen:
– zwischendurch aufschreiben, wo habe ich nicht nein gesagt und wollte?
– wie fühle ich mich und warum warum sage ich nicht einfach Nein?
– üben nein zusagen, in einfachen kleinen Situationen
(sagt der Bauch nein, ich spüre ein NEIN, ich sage ein NEIN ; )
– kleine Me-time Zeiten in den Tag einbauen
(zwischendurch ungestört einen Tee, ein kurzer Spaziergang, ein kleine Mediation,
10-15 Minuten ungestört lesen …)

Und nein, diese Zeiten sind leider nicht verschiebbar und ja, sie sind wichtig. Tut mir leid.

Ich darf Nein sagen. Ich darf mir wichtig sein.

Zum Artikel: Ich feiere das Leben ich feiere mich

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