Habe ich meine Freiheit verkauft?

ich habe meine Freiheit verkauft.

Frei sein, zu sein wie ich bin. ICH sein. Freiheit leben.
Ans Meer fahren, einen Tag einfach frei nehmen, Dinge machen die ich liebe, kreativ sein, mich frei bewegen … und wenn wir finanziell frei und unabhängig sind … tun wir das alles dann auch?

Ich glaube ich habe meine Freiheit verkauft.

Unterwegs ist mir eines aufgefallen, die die es könnten tun es nicht? Warum?
Aus den größten dicksten Autos schauen kleine, traurige und grimmige Gesichter heraus. Getrieben in der Stressflut feiten und kämpfen sie weiter, obwohl sie es schon lange nicht mehr brauchen.

Für was gehst du los?
Für was kämpfst alter Krieger?

Auf er Suche nach der „Großen Freiheit“, auf der Autobahn der Normen im stetigen Autopilot gefahren und dabei vergessen nach dem Weg zu fragen. Mit Esmeralda einen Pakt und Tauschhandel betrieben für die Liebe und für „das Geliebt“ werden und für Lob und Anerkennung einen großen Kampf gekämpft.
Ja, und so schaukelt funkelt der goldene Käfig in der Sonne hin und her und ein trauriges Lied von Freiheit weht im Wind langsam dahin.

Wo bin ich angekommen und wo wollte ich eigentlich hin?

Ich glaube, ich habe aus dem Katalog schlichtweg zu wenig Freiheit bestellt. Muss ich wohl oder übel noch mal überdenken und mal was nachbestellen? Handy, Auto, Urlaub, shoppen bis der Arzt kommt stillt auch auf lange Sicht leider, den Durst nach Leben, nicht mehr?

Lebst du das Leben, das du willst?
Bin ich wirklich frei?
Wie und wo schränke ich mich ein?

Ich glaube, ich habe wirklich meine Freiheit verkauft! Es war so leicht und ich wollte doch nur dazu gehören einfach dabei sein, wahr genommen werden. Und hab dabei Burgen gebaut und mich vergraben.

Warum ist der Ausstieg aus der Komfort- und Sicherheitszone so schwer?
Was geben wir auf?
Der Preis dafür sind wir. Ist das, ist er es wert?
Oder besser gesagt, was bin ich mir wert?

Da ist definit mal ein Raubzug angesagt. Yeah, ich werde zurück erobern, was ich vergeben habe. Mutig schreite ich voran und stell mich trotzig in den Wind. Ich bin hier … schreit es aus mir heraus.
Ich stehe für mich ein, großes Indianer-Ehrenwort.

Freiheit ist nichts Materielles.

Freiheit ist in uns. Mit jedem noch so kleinen ja oder mit jedem nein, mit jeder bewussten Entscheidung, die wir treffen, erobern wir unsere persönliche Freiheit und ein Stück von uns zurück.
Mit meinem ganzen Willen, meiner ganzen Kraft trotze ich selbstbestimmt mutig dem Wind.

Ja, ich bin es mir wert. Ja, ich trete für mich ein und fange mit meinem ganzem Mut das Glück ein.
Schließe Freundschaft mit dir und dem Leben. Lass dein Rebellen-Herz mutig schlagen und erobere dich. Zauber dir ein Lächeln auf die Lippen.
Alles Liebe
LouLou

Fragen die mir helfen:
Was möchte ich gerne machen?
Was mag ich und was nicht? Was lässt mich fliegen?
Mit wem möchte ich mich treffen und mit wem lieber nicht?
Was schiebe ich aus Bequemlichkeit auf? Und was hält mich dabei zurück?
Was möchte ich schon lange gerne machen, aber Angst hält mich auf?

Wie kann ich mich stärken:
Wenn ich ein nein fühle, darf ich es liebevoll aus sprechen.
Etwas ausprobieren was ich noch nie gemacht habe.
Ich darf gegen die Erwartungen anderer handeln.
Ich übe bei kleinen Entscheidungen mich schnell zu entscheiden. 1, 2, 3 …
Etwas bewusst langsam umsetzten und achtsam beobachten.

Ich bin stark und mit jedem Tag werde ich stärker.

Zum Artikel: Da ist etwas das ist wichtiger als Angst

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