Mut ist keine große Sache

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Mut ist keine große Sache

Mut beginnt mit kleinen Schritten. Ja, Mut ist keine große Sache. Was wir Mut zuschreiben, macht den Mut erst groß, riesig, unerreichbar und lässt uns angstvoll auf ihn blicken. Wir verwechseln Mut mit Wagemut und bringen uns selber in die Erstarrung in der Sicherheits- und Komfortzone.

Sehnsuchtsvoll und seufzend.

Was wäre gewesen wenn … wenn ich es gemacht hätte .. wenn ich einfach … nur ein Fünkchen mehr Mut gehabt hätte … wo wäre ich dann jetzt? Unendlich viele Sehnsuchtbehangende Seufzer …

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben.

Mut bedeutet sich etwas trauen, zutrauen, vertrauen … dir vertrauen und dem Leben vertrauen. Es ist allein das Vertrauen, das den Mut wachsen lässt. Das muss gar nicht unendlich viel sein.
Schon 1my mehr Vertrauen reicht dabei aus. Und die Angst darf sein, sie muss nicht weg… gedrückt, überspielt, verachtet werden… Sie gehört dazu und das ist gut so.

Die Angst darf sein.

Mut bedeutet, herauszuklettern aus der Komfortzone. Vielleicht auch langsam und zögerlich oder ängstlich und vorsichtig, das ist ganz egal. Es kommt nie auf die Größe, Geschwindigkeit, Schönheit, oder Eleganz der Schritte an. Nein. Das spielt keine Rolle. Ein Schritt ist ein Schritt, mehr nicht. In jedem Einzelnen liegt Mut, jeder bringt voran und lässt Wundervolles entstehen. Jeder noch so kleine Gänseschritt sammelt Mutpunkte und macht dich und deinen Mut stark.

Bist du bereit, die Angst in die Tasche zu stecken und die Nase rotzig in den Wind zu strecken?
Bereit für dein nächstes Mikroabenteuer?
Wobei sammelst du heute ein paar Mutpunkte?
Was wolltest du schon immer mal vorsichtig versuchen?

In dir wohnt soviel unentdeckte Kraft, du kannst dir vertrauen. Hinaus mit dir. Male dir dein Leben farbig und nicht grau aus. Schritt für Schritt in deinem Tempo. Bring deinen Stern zum Leuchten.
LouLou

Mut kann man lernen:

– Was hilft mir jetzt oder dabei?
– Welche Gedanken oder Sätze können mich unterstützen?
– Kann ich Gefühle erkennen und woher kommen sie?
– Wie und wo kann ich meine Gefühle einordnen?
– Wie kann ich tatkräftig handeln?
– Was gibt mir Vertrauen?
– Was ist das Schlimmste, was mir passieren kann?

Erstelle dir eine Punkte Liste. Was möchtest du tun? Kannst du machen? Sei kreative dabei, was hilft dir? Welche Wege könntest du noch gehen? Welche ersten kleine Schritte kannst du machen?

Was Mut wachsen lässt:

– Jemanden um Hilfe bitten (Stärke dir deinen Rücken)
– Nach Dingen oder Sachen fragen, die du benötigst(die dir noch fehlen)
– Nein sagen üben. Für dich und deine Wünsche und Zeit einstehen.
– Sich freudig Neuem öffnen. Fokussiere dich dabei auf das Positive.
(Welche positiven Aspekte kannst du alles finden?)
– Wechsle gedanklich mal die Perspektive. Wie sähe die Situation von einem Berg, vom Mond … aus und wie bei Tag oder bei Nacht, im Liegen oder Stehen… Welche Unterschiede kannst du erkennen?
– Wenn du spürst, dass es für dich wichtig ist, mach es für dich, trotz des Widerstandes der Andern.
– Hinterfrage dich und deine Meinung, Ängste … ist es wahr, was du denkst?
Was hält dich auf und ist der Ansatz richtig oder wahr?
– Für was entscheidest du dich? Willst du glücklich sein oder…?
– Gefühle dürfen sein … drück oder schiebe Gefühle nicht weg.
Schau sie dir an., warum sind sie da? Was verbindest du damit?

Sei stolz auf dich und jeden kleinen Schritt.

Ich lasse meine negativen Gedanken los und hinter mir. Ich kann mir vertrauen.

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