Mach dich frei

Veröffentlicht in: LouLou, Motivation, Mutmacher | 0
Mach dich frei
Wenn es im Bauch grummelt, hilft darüber reden ungemein. Quelle: www.louloufeelfree.de

Wenn es im Bauch grummelt, hilft darüber reden ungemein. Manchmal schnürt sich der Hals zu oder im Bauch sitzt ein dicker schwerer Klos. Er grummelt so vor sich hin und die Gefühle fahren Achterbahn und drehen sich im Gedankenkarussell. Dann nix wie raus damit. Runterschlucken hilft auf keinen Fall weiter. Rauslassen heißt nicht, wie wild herumschreien, treten, beißen oder hauen, nee. Rauslassen bedeutet loslassen und sich nicht daran festhalten oder gar festbeißen. Es sortiert und bereinigt sich, wenn es von der Seele geredet oder eben geschrieben wird. Schmeiß es raus, aus dem Kopf! Mach dich frei.

Manchmal war es gar nicht so gemeint…

Eine schriftliche verfasste Nachricht wurde falsch verstanden, es war eben nur ein dummes Missverständnis oder man hat etwas falsch aufgefasst. Manchmal Liebes, liegt die Ursache auch ganz wo anders und man sieht es nur nicht sofort, weil der Blick verstellt ist.

Die Fragen, die im Kopf herumspinnen machen es dann nur noch schlimmer.

Was soll ich getan haben? Warum ist das jetzt so? Warum ist sie so komisch? Hat er/sie deshalb so schief geschaut? Weshalb meldet er/sie sich nicht? ….

Und genau dann, ist reden gut. Reden hilft ungemein! Zusammen sieht vieles viel kleiner aus. Gemeinsam findet sich ein Weg. Miteinander fühlt es sich nur halb so schwer an.

Ja, reden ist gut und heilt. Es löst so vieles auf, macht es kleiner, klarer und lässt es selbst besser verstehen.
Gefühle und Gedanken müssen nicht verborgen werden und für sie muss man sich nicht schämen.

Leben heißt fühlen. Flieh nicht vor deinen Gefühlen, steig aus aus dem Gedankenkarussell, egal was es ist lass es raus. Mach dich frei. Bring deinen Stern hell zum Leuchten.
LouLou

Wie kann ich mich frei machen?

Sei achtsam mit dir. Nimm dir Zeit für dich.
Wie fühlst du dich gerade?
Was denkst du oder was beschäftigt dich?
Wo spürst du einen Druck? Oder wo kannst du einen Schmerz fühlen?
Welche Körperhaltung fällt dir aus? Bist du in dich zusammengesunken? Hast du die Schultern nach vorne gerollt? Atme tief durch und richte dich dabei auf. Roll deine Schultern nach hinten, mach dich gerade und atme tief ein und aus?
In welcher Stimmung bist du heute? Schreib dir alles auf und notiere es dir. Lass es raus aus dem Kopf.

Manchmal wissen andere nicht wie sie ein Gespräch beginnen sollen oder wollen dir nicht zu nahe treten, spreche sie ruhig an und formuliere es freundlich : ) Du ich habe gerade das Gefühl das … Weißt du, damit fühle ich mich nicht gerade nicht gut … Habe ich das so verstanden … Das gefällt mir nicht, weil …. Das hat mich gerade verletzt …

Such dir jemanden dem du vertraust und mit dem offen reden kannst.
Manchmal hilft es anonym zu bleiben dafür gibt es Stellen an denen man einfach auf ein offenes Ohr trifft.

Beratungsportal der Caritas: Online-Beratung
sorgenmail.de: Clique Sonnenschein

Ich entlasse meine negativen Gedanken, der Vergangenheit und alle Sorgen der Zukunft.

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[Disclaimer/Anmerkung: Alles, was ich hier über Angst und Wut schreibe, sind meine eigenen persönlichen Erfahrungen, die ich gemacht und durchlebt habe. Ich gebe weiter, was mir persönlich geholfen hat. Die Berichte auf dem Blog richten sich an Menschen, die Anregungen, Zuspruch brauchen sich zu leben, zu erleben und für sich loszugehen. Solltest du an einer Angststörung oder Depressionen leiden, sind diese Tipps evtl. nicht ausreichend und nicht hilfreich für dich. Dieser Artikel ersetzt keine Therapie oder professionelle Hilfe.]

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