Glauben versetzt Berge …

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Glauben versetzt Berge

Glauben versetzt Berge oder eben nicht. Manchmal wird Glauben eben zu einem Berg. Glaubenssätze sind fiese, miese kleine Schurken die sich im Laufe der Reise schön unbemerkt im Rucksack einnisten und es sich bequem machen.

Da sitzen sie nun versteckt, unbemerkt fett im Gepäck und breiten sich aus.

Nach und nach nehmen sie Einfluss auf die Navigation und bestimmen kurzer Hand die Zieleingabe. Hinter vorgehaltener Hand tuscheln sie „Ach, lass sie nur das klappt eh nicht“ „Von nichts kommt nichts“ „Wenn du du dazu gehören willst, musst du dich schon anpassen“ „Tanz nicht aus der Reihe, reih dich gefälligst ein, halt dich mal etwas zurück“ „Was sollen denn die andern sagen“ „Ohne Fleiß kein Preis“

Sie hauchen es leise in das Ohr oder hämmern es in wiederkehrenden
Intervallen in das Gehirn.

„Da geht noch was, mach mal lieber noch etwas mehr, so ist das nicht genug.“ Leise summend, flüsternd oder sie senden einen schnellen Blitzgedanken, der dich durchzuckt und dich blitzartig zum Stillstand bringt.
Ja, Glaube versetzt Berge oder eben nicht.

„Im Leben bekommt man nicht geschenkt“ Ja, so ist es eben .

„Es ist nicht alles Gold was glänzt“ Lass dich mal lieber nicht davon täuschen und bleib schön hier. „Schuster bleib bei deinem Leisten“ Flieg mal nicht so hoch, hier weißt du, was du hast. „Und wie du wieder aussiehst, so kann dich doch keiner lieben“ Mein Gott nochmal da zu dick, da zu lang oder da zu kurz, mein Gott du siehst aber wirklich miserable aus. „Jetzt reiß dich zusammen, ein Indianer kennt keinen Schmerz.“ Das ist doch wirklich lächerlich du Memme, los weiter. „Mach das jetzt, man sagt nicht nein.“ „So nimmt dich doch keiner ernst.“ … aber hallo, sie haben ein reichliches Repertoire.

Ihnen fällt eine Menge ein … nur um mich oder dich auf Kurs zu halten und schön in der Komfort- und Sicherheitszone zu bewahren.

Da kennen sie sich aus … Nee so nicht ihr Kleinen. Schluss damit, hinaus mit euch ihr blöden Glaubenssätze … Ich bin frei. Ich schreib euch um und lebe mich.

Liebes, wenn du sie erkennst löse sie für dich auf und lass sie fliegen. Lass dir keine Berge in den Weg stellen, versetze sie. Glaub an dich und lebe dich in all deinen wundervollen Farben. Bring deinen Stern zum Leuchten
LouLou

Wie kann ich Glaubenssätze erkennen?

*Schalte den Autopiloten ab. Achte darauf wie du mit dir sprichst.
Was sagst du zu dir? Welche Gedanken hast du?

* Welche Sprichwörter fallen dir aus dem Stand ein? Und was bewegen sie in dir, wenn du sie mehrfach aussprichst? Schreibe sie auf.

* Kannst du Verallgemeinerungen bei dir entdecken? Wie zum Beispiel: „Man kann nicht einfach machen, was man will, wo kämen wir denn da hin?“ „Geld verdirbt den Charakter.“ … Schreibe sie dir auf.

*Lies dir deine Listen noch einmal in Ruhe durch und lese sie dir ruhig laut vor. Fang an sie zu hinterfragen. Warum ist das so? Weshalb sollte das zutreffen? Wieso soll das so sein? Stimmt das wirklich? Kann man das so allgemein sagen? Ist daran überhaupt was wahr? Trifft das nur bei mir zu oder auch bei anderen? Was machen andere, gehen sie genauso damit um? Trifft der Satz auf alle oder nur auf mich zu? Stimmt das zu 100% immer? …

*Schreibe die Sätze für dich neu auf. Formuliere sie positive um. Verbinde sie mit einem guten Gedanken. Was würde passieren, wenn du den Gedanken anders denkst oder ihn nicht hättest? Zum Beispiel „Ich kann nichts“. in „Ich bin einfallsreich.“ oder „“ich kann jeden Tag etwas Neues lernen.“

*Such dir den Satz heraus, der bei dir die meisten Gefühlen und Gedanken ausgelöst hat.
Schreib ihn dir in der umformulierten Variante auf, pin ihn an deine Wand, kleb ihn an den Kühlschrank, steck ihn dir als Reminder in deine Tasche … wiederhole den Satz mehrfach am Tag für dich
(In Gedanken, laut oder leise)

Ich bin bereit, mich zu ändern.

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